Aus einer Energieschleuder wird ein modernes klimafreundliches KfW 40 Haus.
Im Auftrag der GWG Tübingen saniert die Mannschaft des Schwörer-Hybridbaus unter Leitung Gerhard Heinzelmann ein Mehrfamilienhaus in der Nähe von Tübingen.
Manche werden fragen, lohnt sich das?
„Wenn die statische Substanz noch einwandfrei ist, lohnt sich das auf jeden Fall“, sagt Gerhard Heinzelmann (Ansprechpartner für Serielles Bauen). Außerdem winkt der Staat mit lukrativen Fördergeldern.
Was bedeutet Serielles Sanieren?
Serielles Sanieren bedeutet in diesem Fall, dass das komplette Haus, also Wände und Dach mit einer zweiten Hülle versehen werden, diese wird mit Abstand vor das bisherige Gebäude montiert. Die vorgefertigten Wand- und Dachelemente sind 32 cm stark und komplett gedämmt. Die Wände erhalten ab Werk eine Holzfassade.
WEITERER VORTEIL: Durch die hohe Vorfertigung im Werk dauert die Montage vor Ort nur rund eine Woche. Wenn das Gebäude herkömmlich saniert worden wäre, hätten alle Mieter ausziehen müssen. So können sie bleiben – ein weiterer Vorteil beim Modernisieren mit vorgefertigten Elementen.